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Fragestunde Mündliche Anfrage 658 : Hilfe für den Rudower See

Drucksache 6/5142

Seit mehreren Jahren sorgt die Wasserqualität des Rudower Sees bei Lenzen für Verärgerung bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Lenzen und darüber hinaus. Ein für mehrere Wochen ausgesprochenes Badeverbot und ein Fischsterben sind Beleg für die schlechte Wasserqualität. Zwischenzeitlich hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die einen Forderungskatalog an Stadt, Landkreis und Land erarbeitet hat. Unter anderem fordert sie die vorrangige Einordnung bzw. zusätzliche Aufnahme der erforderlichen Maßnahmen in die Bewirtschaftungspläne zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie für die Herstellung eines guten ökologischen/chemische Zustandes des Rudower Sees, Nausdorfer Kanals und der Löcknitz sowie die Erarbeitung eines Konzeptes für die Restaurierung des Rudower Sees und die Sanierung des Einzugsgebietes, die Sanierung und naturnahe Entwicklung des Nausdorfer Kanals und der Löcknitz im Bereich Lenzen einschließlich Kostenschätzung.
Ich frage die Landesregierung: Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Situation des Rudower Sees in den oben beschriebenen Punkten zu verbessern?

ANTWORT DER LANDESREGIERUNG:

Plenarprotokoll 6/34

Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft Vogelsänger

Der Rudower See ist eutrophiert und hat wie viele brandenburgische Gewässer einen zu hohen Nährstoffgehalt, vor allem zu viel Phosphor. Insbesondere im Sommer bei starken Strahlungstagen verschlechtert sich die Wasserqualität aufgrund von Algenmassenentwicklungen. Zusätzlich begünstigen hohe Wassertemperaturen einen Mangel an Sauerstoff und damit Fischsterben.
Für den 15. November 2016 wurde zu einem regionalen Runden Tisch geladen, an dem das Landesamt für Umwelt teilnehmen wird.

Quellenangabe: www.parldok.brandenburg.de